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BürgerRatHaus

Essens neues Rathaus: Das "BürgerRatHaus" entsteht

agn Niederberghaus & Partner GmbH

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Mehr Service, zentral und gut erreichbar

Zwischen Bernestraße und Steeler Straße, wo heute das alte Hauptbad und das JobCenter Essen Mitte stehen, soll ein neues städtisches Gebäude entstehen: Das BürgerRatHaus.

Auf rund 30.000 Quadratmetern werden dann zentrale Bereiche des JobCenters Essen, mehrere Abteilungen des Jugendamtes der Stadt Essen, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Familienpunkt und der Bildungspunkt mitten in der Essener Innenstadt zu finden sein: Unter einem Dach, verkehrsgünstig und in kurzer Distanz zum Rathaus, mit einem großen Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Idee hinter dem BürgerRatHaus

Auf rund 30.000 Quadratmetern Fläche ersetzt ein großer moderner Neubau mitten in Essen mehrere angemietete Bürogebäude, in denen verschiedene Verwaltungseinheiten bisher untergebracht sind - das ist die Idee hinter dem BürgerRatHaus.

Damit verbessert die Stadt Essen nicht nur ihr Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger, sondern bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch moderne und attraktive Arbeitsbedingungen.

Bei einer Nutzungsdauer von 30 Jahren hilft der Neubau der Stadtverwaltung zugleich dabei, dauerhaft Geld zu sparen, da Mietausgaben wegfallen und die Kosten für Sicherheits- und Reinigungspersonal gebündelt werden. Weiteres Sparpotenzial bieten die zeitgemäßen Energie- und Qualitätsstandards, die der Neubau erfüllen soll.

Möglich ist all das zwischen Steeler Straße und Bernestraße: Nach dem Ende des Schwimmbetriebs im Alten Hauptbad Ende 2015 stellte sich die Frage der Nachnutzung an diesem sehr zentralen Ort. Eine Sanierung des Bades ist nicht rentabel, das haben Gutachten ergeben.

Das städtische Grundstück umfasst auch das ehemalige Gesundheitsamt, in dem bis 2020 das JobCenter Mitte untergebracht war, sowie eine Kindertagesstätte. Diese hat als "Städtisches Familienzentrum Lysegang" 2020 in einem Neubau unweit des alten Standortes eine neue Heimat gefunden.

Einziehen in das BürgerRatHaus sollen zentrale Bereiche des JobCenters Essen, mehrere Abteilungen des Jugendamtes, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Familienpunkt und der Bildungspunkt.

Daraus ergeben sich für Bürgerinnen und Bürger sowie für die etwa 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im BürgerRatHaus arbeiten werden, zukünftig nicht nur kürzere Wege zwischen den dort untergebrachten Abteilungen. Durch die zentrale Lage ist das BürgerRatHaus für alle Essenerinnen und Essener gleichermaßen gut erreichbar. Dazu soll auch die verbesserte verkehrliche Anbindung beitragen, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher neben dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Individualverkehr auch bequem zu Fuß oder mit dem Rad zum BürgerRatHaus gelangen können.

Vom Konzept bis zum Einzug - wie das BürgerRatHaus entsteht

Wann ist die Grundsteinlegung? Wie weit ist der Baufortschritt? Wann ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das neue Gebäude ein? Mit dem Ratsbeschluss im September 2017 haben die Vorbereitungen begonnen, damit das BürgerRatHaus in gut sieben Jahren bezugsfertig sein kann.

Seit dem 10. Juli 2019 steht der Sieger des internationalen Architektenwettbewerbs zum BürgerRathaus offiziell fest: Aus den 14 fristgerecht eingesandten Beiträgen kürte das Preisgericht den Beitrag vom Generalplanungsteam agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren, zum Sieger.

Damit endet der Architektenwettbewerb zum BürgerRatHaus, womit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Verwaltungsgebäude der Stadt Essen erreicht ist. Denn damit können das Bauvorhaben nun präzisiert und seitens der Stadt Essen gewünschte Verfeinerungen und Änderungen in den für 2020 geplanten Vorentwurf des Gebäudes eingearbeitet werden. So will es das sogenannte "Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb", in das der Wettbewerb eingebettet ist.

Im September 2019 wurde die Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE) durch den Rat der Stadt Essen in einer ersten Stufe unter anderem mit der Erbringung der Generalplanerleistungen, zunächst bis einschließlich der Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung, beauftragt.