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Abrissarbeiten

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Abriss des ehemaligen Stadtarchivs am Handelshof

Nachdem der Rat der Stadt Essen Ende März 2013 den Abriss von acht nicht mehr benötigten städtischen Immobilien beschlossen hat, begannen am Donnerstag, 31. Oktober, die offiziellen Abrissarbeiten des ehemaligen Stadtarchivs (Am Handelshof 7-9) unter der Leitung der GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH.

Das Gebäude Am Handelshof 7 wurde 1907 errichtet und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach 1945 erfolgte der Wiederaufbau. Seit Anfang der 1980er Jahre nutzte das Stadtarchiv drei Etagen des Gebäudes als Aktenarchiv. Die Verwaltung und Werkstatt des Stadtarchivs sowie ein weiterer Teil des Aktenarchivs hingegen waren bis Anfang 2010 im ehemaligen Rabbinerhaus, Edmund-Körner-Platz 2, untergebracht.

Aufgrund von Schadstoffbelastungen und statischen Mängeln am Gebäude Am Handelshof 7 und zur Zentralisierung des Archivs beschloss die Stadt den Neubau eines Magazingebäudes und Umbau von zwei Etagen der ehemaligen Luisenschule am Bismarckplatz zum Haus der Essener Geschichte. Der Neubau eines Magazingebäudes schließt baulich die vorhandene Lücke des Schulblocks und beherbergt nun auf 17 Regal-Kilometern die Archivalien der Stadt Essen. Für Abrissarbeiten kommt unter anderem ein „Longfrontbagger“ zum Einsatz, der mit ausgefahrenem Baggerarm eine Höhe von 26 Meter erreicht. Der Abriss began mit dem Gebäude „Am Handelshof 9“. Das Gebäude war 20 Meter hoch, umfasste eine Grundfläche von 200 Quadratmetern und rund 5.000 Kubikmeter umbauten Raum. Im Anschluss erfolgte der Abriss des Gebäudes „Am Handelshof 7“. Dieses war 25 Meter hoch, umfasste eine Grundfläche von 650 Quadratmetern und rund 10.000 Kubikmeter umbauten Raum.

Beide Gebäude wurden bis zur Unterkante der Kellerdecke abgebrochen. Die Brandwand zum Hotel „Essener Hof“ wurde etagenweise abgerissen. Insgesamt wurden rund 15.000 Tonnen Bauschutt abgetragen und recycelt. Der Keller wurde mit etwa 4.000 Tonnen RC-Material (Recycling Material) verfüllt.

Zeitplan und Kosten: Die Abrissarbeiten waren Ende November 2013 beendet. Die Gesamtkosten für den Abriss lagen bei rund 500.000 Euro.

Nach dem Abriss stand eine Fläche von rund 3.450 Quadratmetern zur Verfügung. Die Vermarktung der Fläche übernahm die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG).

Abriss des ehemaligen Jugendzentrums Papestraße

Am Montag, 27. Januar 2014, begannen offiziell die Abrissarbeiten des ehemaligen Jugendzentrums an der Papestraße. Den Startschuss für den Abriss gaben Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen, Barbara Rörig, Aufsichtsratsvorsitzende der GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH sowie Harald Greupner, Bauleiter der GVE.

Das Gebäude war eines von acht nicht mehr benötigten städtischen Immobilien, deren Abriss Ende März 2013 vom Rat der Stadt Essen beschlossen wurde. Das Jugendzentrum war das dritte Gebäude, welches abgerissen wurde und folgte damit dem ehemaligen Stadtarchiv am Handelshof und der ehemaligen VHS an der Hollestraße.

Das Gebäude an der Papestraße 1 wurde im Januar 1964 eröffnet. Bereits damals wurde es als Jugendzentrum genutzt. Im Jahr 2010, 46 Jahre später, beschloss der Rat die Aufgabe des Jugendzentrums, da das Gebäude einen hohen Sanierungsbedarf hatte und eine Instandsetzung nicht wirtschaftlich war. Nach Prüfung diverser Szenarien erfolgte dann der Umzug in die Weststadthalle. Im Juni 2011 wurde das Zentrum an der Papestraße endgültig geschlossen.

Das Gebäude umfasste rund 3.700 Quadratmeter umbauten Raum. Das gesamte Grundstück hat eine Größe von rund 12.000 Quadratmetern. Insgesamt wurden rund 8.000 Tonnen Bauschutt abgetragen und recycelt. Das Gebäude wurde bis zur Unterkante der Kellerdecke abgebrochen.

Zeitplan und Kosten: Die Abrissarbeiten waren Ende April 2014 beendet. Die Gesamtkosten für den Abriss lagen bei rund 1,5 Millionen Euro.