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GVE auf gutem Weg - 22.08.2017

GVE auf gutem Weg - 22.08.2017

Die Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH mit Ihren Beteiligungsgesellschaften ETEC GmbH und SBG meldet den erfolgreichen Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien und damit einen weiteren wichtigen Schritt zur wirtschaftlichen Konsolidierung des Unternehmens.

So konnten Büroimmobilien der ETEC GmbH an der Kruppstraße in Essen Frohnhausen zu einem Kaufpreis in Höhe von 23 Mio. € an einen immobilienerfahrenen Investor veräußert werden. Der durch den Rat der Stadt Essen vorgegebene Mindestverkaufspreis wurde damit deutlich übertroffen. „Wir konnten das guten Marktumfeld nutzen und die in großen Teilen sanierungsbedürftigen Immobilien rechtzeitig vor weiteren Belastungen der GVE zu guten Bedingungen platzieren“ so GVE Geschäftsführer Dirk Miklikowski. Nach Abzug von Restverbindlichkeiten und Transaktionskosten entsteht der GVE Gruppe eine Nettoliquidität, die eine vollständige Rückführung der Finanzhilfen (Cash Pool) der Stadt Essen ermöglicht und die Finanzlage sichert.

Die fast drei Jahre andauernde Phase ungewisser Fortführungsprognosen der GVE ist nunmehr beendet. Hierbei ist besonders erwähnenswert, dass GVE bereits die zweckentfremdete Treuhandrücklage für das Museum Folkwang (5,5 Mio. €) zum Jahresende 2016 an die Stadt Essen zurückgezahlt hatte und auch Ende 2016 mit erheblichem finanziellen Aufwand Contracting Anlagen für das Stadion Essen (über 4,1 Mio. €) rückerworben hat, mit erheblichen positiven Effekten für die laufenden Kosten im Stadion Essen. „Es bleiben noch Handlungsfelder wie z.B. die Optimierung von Vertragsbeziehungen zwischen GVE und RotWeissEssen, aber die „Blockbuster“ haben wir abgearbeitet.“ „ berichtet der Geschäftsführer mit großer Zufriedenheit.

Parallel zur wirtschaftlichen Konsolidierung wurde die GVE organisatorisch und strukturell so um- und aufgebaut, dass die Prozesse nunmehr funktional und den betrieblichen Zwängen angemessen laufen. „Wir und unsere Gremien haben eine permanente und hohe Transparenz über die betrieblichen Abläufe und vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmensgruppe. Die Zeiten der „Black-Box GVE“ sind lange vorbei „ so GVE Prokurist Sebastian Göbel.

Auch die inhaltliche Zukunft der GVE ist gesichert und mit Maßnahmen, Aufträgen und Projekten unterlegt. Nachdem GVE für Stadt Essen bereits die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes NRW (Investition über 34 Mio. €) sowie 4 dezentrale Flüchtlingseinrichtungen der Stadt Essen errichtet hat, steht GVE unmittelbar vor Vertragsabschluss mit der Stadt Essen für die Steuerung weiterer großer Investitionsmaßnahmen (der Kommune). So wird GVE in den kommenden 5 Jahren Bauprojekte mit einem Volumen von mindestens 200 Mio. € aus den Förderprogrammen KInvFG und Gute Schule 2020 für und im Namen der Stadt Essen steuern und abwickeln. Auch die Facility-Management Leistungen der GVE für die Hochkulturimmobilien, sowie weitere kommunale Einrichtungen der Stadt Essen, werden nachhaltig weitergeführt und ausgebaut.

„Wir haben sehr anstrengende und belastende Zeiten hinter uns, die Aufsichtsrat und Geschäftsführung enorm gefordert haben“ berichtet die Aufsichtsratsvorsitzende Barbara Röhrig. „Das GVE nun wieder eine uneingeschränkte Fortführungsprognose hat, ist dem gemeinsamen Willen aller Beteiligten und konsequent, unbeirrter Arbeit an allen Baustellen der GVE geschuldet „ so Barbara Röhrig weiter. „Ich danke Stadt Essen, meinen Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat, den Mitarbeitern und der Geschäftsführung für die erfolgreiche Zusammenarbeit“.

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Pressekontakt

GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH

Markus Kunze
Rottstraße 17
45127 Essen

Tel.: 0201 8880910

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